IT Info
für das Heerlager / Heinrichsfest 2025

 

 

Die Splitterlande 

Die Splitterlande ist der teils zusammenhängende, teils durch Meere getrennte Kontinent, auf welchem das Großherzogtum Drachengard liegt.


Splitterlande-Karte


Das Großherzogtum Drachengard

Das Großherzogtum Drachengard ist ein Land auf dem Kontinent Splitterlande. Es ist eine Erbmonarchie mit Lehnswesen und Feudalsystem. An der Spitze steht Großherzog Karl als Landesherr. 


Vertreten und beraten wird dieser durch Kanzler und Reichsrat, mit Sitz in Lauffen. Sie verwalten das Territorium des Großherzogtums und stehen für die Reichsstände (Fürstentümer,Herrschaften, Reichsstädte, Prälaturen, Grenzmarken und Protektorate). In den jeweiligen Gebieten wird der Herzogshof von Legaten bzw. Stadtvogten vertreten.



Drachengard - Quickinfo


  • Drachengards Herrscher ist der Großherzog Karl von Lauffen, genannt Karl der Gute.
  • Das Heerlager/Heinrichsfest findet in Heinrichsruh. Einmal im Jahr wird der Sarkophag des Reichsgründers für die Pilger öffentlich aufgebahrt.
  • Magie wird Misstrauen und Ablehnung entgegengebracht. Immer wieder werden Menschen, welche der Hexerei beschuldigt werden, dem Feuer übergeben. Allerdings existieren sowieso so gut wie keine magische Quellen.
  • Neben Menschen leben nur wenige Halblinge in Drachengard. Elfen und Zwerge werden meistens mehr oder weniger geduldet, gegen jede andere Rasse und Anderswesen herrscht offene Ablehnung.
  • Es existiert kein einheitlicher religiöser Glaube oder eine allumfassende religiöse Institution. Der Ahnen- und Seligenglaube ist in der Urbevölkerung am meisten verbreitet.
  •  Wir haben das Jahr 339 P.C.D. (Post Conditionem Ducatus / Nach Reichsgründung)
  • Es gibt keinen Ewigen Landfrieden. In ganz Drachengard herrscht aber  eine Friedenspflicht während des Heinrichfestes. Jede kriegerische Handlung ist untersagt, jede Fehde ist ausgesetzt, ein Verstoß ist ein Sakrileg. Vom Festfrieden ausgenommen sind Manöver und (nach strengen Regeln geführte) Ehrenschlachten.
  • Die Barbaren aus den Otzlanden im Norden sind eine ständige Bedrohung für das Großherzogtum, ein Schrecken der jedem Drachengardler ein schmerzhafter Begriff ist.
  • Der letzte bis 323 andauernde Krieg gegen die Otzlanden führte zu einer großen Umwälzung beim alteingesessenen Adel und der Bevölkerung. Eingewanderte Adelige und Bürger prägen mehr und mehr das Bild, nicht immer ohne Spannungen mit Alt-Drachengardlern.  
  • Nach einer langen Zeit von Krieg und Konflikten, befindet sich sich Großherzogtum seit letztem Jahr endlich im langersehnten Frieden (von den Otzländern und unbedeutenden internen Streitigkeiten abgesehen...).


 Das Heinrichsfest

Was wird eigentlich warum und wie von wem gefeiert?

Das Heinrichsfest ist eine mehrtägige Feierlichkeit, welche sowohl am Geburts- als auch am Sterbeort gefeiert wird, um das Leben und Sterben des legendären ersten Herzogs von Drachengard, Heinrich von Lauffen, zu ehren. Der Hochadel und die Honorationen des Landes feiern diese Tage an beiden Festorten. Während Großherzog Karl und Kanzler Dietwulf zumeist zum Geburtsort reisen, sammeln sich Reichsräte und Legaten am Sterbeort. Rund um die wallfahrtsortähnlichen Gegenden entstehen unterdessen ganze Zeltstädte und ein regelrechtes Heerlager mit allerhand Volk:

  • Einheimischer Adel oder einfaches Bewohner, welche die Gunst der Stunde nutzen wollen um Angelegenheiten, Rechtstreitereien oder Fürbitten an die einflussreichen Herrschaften heranzubringen,
  • ausländische Gesandtschaften, welche Verträge aushandeln oder diplomatische Noten vorbringen möchten,
  • fahrendes Volk, wandernde Handwerker, Gaukler, Spielleute
  • Händler, welche ihre Waren und Dienstleistungen anbieten 
  • Söldner und Glücksritter auf der Suche nach lohnenden Kontrakten, neuen Kriegsherren oder einfach Abenteuern.

Und natürlich diejenigen, die weniger Gutes im Sinn haben, Diebe, Halunken, Schurken und Spione.

Verhandlungen, Angebote und Intrigen sind an der Tagesordnung und lassen den fast schon sakralen Akt in den Hintergrund treten.


Heinrichsruh

In Heinrichsruh befindet sich die Gruft mit den Gebeinen des legendären Reichsgründers. Der neue Ort ist nicht weit entfernt von der Stelle, an der Heinrich der Legende nach im Kampf gegen den Lindwurm von Birkenbühl zu Tode kam. Ein angeblich maßstabgetreuer Gipsabguss des Lindwurmschädels liegt auf dem Grab. 


Einmal im Jahr wird der Sarkophag für mehrere Tage in einem provisorischen Schrein der Bevölkerung zugänglich gemacht. Er ist dann das Ziel von Pilgern, Gebeten und Prozessionen.


Vertretung der Obrigkeit

Vertreter der Obrigkeit vor Ort ist seit vielen Jahren Seine Magnificanz, Baron Lexus von Rallersquell, seines Zeichens Reichsrat zu Drachengard. Er reist mit seiner Gattin Grandessa Luisina Delazar an.




Seligenverehrung

In der Ur-Bevölkerung Drachengards ist die Verehrung der Verstorbenen am stärksten verbreitet. Selige, auch Schutzpatronen genannt, sind Verstorbene oder mythische Gestalten, die von den Menschen eine besondere Verehrung oder Anbetung erfahren. Ein Schutzpatron hat meist eine bestimmte Eigenschaft, wird einem Beruf, einer Lebenslage oder ähnlichem zugeordnet.
´
Als Vermittler dienen Ahnenpriester. Diese weisen Männer und Frauen sind Ratgeber und spiritueller Begleiter. Auch wenn es keine Institution oder Kirche gibt, die dem Seligen-Kult vorsteht, gibt es zahlreiche Schreine, Kapellen oder ähnliches, die von Ahnenpriester betreut werden, sowohl in Städten als auch in Einsiedeleien.




Patrozinium des Seligen Georg

Das Jahr 339 steht im Zeichen des Seligen Georgs.


Er wird als Sinnbild für geschicktes Verhandeln und klugen Handel verehrt. Seine Legende erzählt von einem Jungen, der mit nichts als einem Schleifstein in die Stadt geschickt wurde und durch geschickten Tauschhandel schließlich mit Goldmünzen heimkehrte. Seine Geschichte lehrt, dass Verstand, Mut und ein gutes Gespür für den richtigen Moment den größten Reichtum bringen können – eine Wahrheit, die Kaufleute und Händler bis heute inspiriert.

 

Die zivilisierten Länder der Splitterlande haben Grund zum feiern, denn nach langer Zeit herrscht zwischen ihnen endlich Frieden. Und Frieden fördert den Handel und Wohlstand. Genau aus diesem Grund steht das diesjährige Heinrichsfest völlig zurecht unter dem Patrozinium des Seligen Georg, dem Schutzpatron der Händler, Kaufleute und Krämer. Seinen Attributen folgend, gibt es dieses Jahr Wettbewerbe, bei denen Handelsgeschick und Kreativität gefordert sind. Eine Anmeldung ist aber dem ersten Festtag möglich!


Splitterhändler

Jedes teilnehmende Land der Splitterlande oder von außerhalb, bekommt einen einzelnen symbolischen Rohstoff zugeteilt, welcher sich in regelmäßigen Abständen vermehrt. Es gilt innerhalb von 2 Tagen mit den anderen Ländern eifrig und geschickt zu tauschen, um die Rohstoffe in Handelswaren und Güter umzuwandeln. Denn nur die Endprodukte bringen am Schluss die wertvollen Punkte, um den Wettbewerb zu gewinnen.




Höhle des Warans

Du hast eine fantastische Idee, auf die die Splitterlande gewartet haben? Du hast ein Produkt, mit dem man wirklich viele Münzen verdienen kann? Dann wage dich in die Höhle des Waran und stelle dich damit einer ausgewählten Jury aus Händlern unter Vorsitz Seiner Magnificanz Baron Lexus von Rallersquell. Überzeuge sie, in dich und deine Ware zu investieren, sie in die Welt zu transportieren und gemeinsam den Heller rollen zu lassen!

Heinrichsruher Friedensfest

Nach Jahren des Krieges herrscht zwischen den zivilisierten Reichen der Splitterlande endlich Frieden. Dies soll entsprechend gewürdigt und die Bande der Freundschaft verstärkt werden. Die Delegationen werden aufgerufen, am letzten Festabend ihre Lager zu öffnen. Die Tische sollen zu einer großen, symbolischen Friedenstafel zusammengestellt werden und jedes Land kann sich im besten Lichte präsentieren. Spezialitäten, Bräuche, Traditionen, Spiele, Lieder - all das kann und soll vorgetragen werden, auf das die Länder sich aneinander zu schätzen wissen.


Frieden funktioniert nur, wenn man aneinander vertraut und sich kennt.

 


Beltane

Beltane gehört zu den vier Feuerfesten und bildet den Gegenpart zum Julfest. Es ist das Fest des Sommerbeginns und der Fruchtbarkeit, des Lebens und der Liebe, des Erwachens und Erschaffens, des Werdens und Wachsens.
In der Nacht von April auf Mai feiert man symbolisch die Hochzeit der Erde der Sonne. Die Grenzen zwischen Dies- und Anderswelt sind in dieser Nacht besonders dünn und durchlässig. Das Volk ehrt in dieser Nacht die Naturgeister und versichert sich ihres Wohlwollens für das kommende Sommerhalbjahr. Wie auch am Julfest werden oft Lichter entzündet, um die Ahnen einzuladen, an der Feier teilzunehmen. Auch das Blumenkranz binden ist ein beliebter Brauch.

 Mehr zum Drachengard-Hintergrund

Was man über Drachengard und seine Bewohner wissen sollte, um nicht am Galgen oder auf dem Scheiterhaufen zu enden

Magie

Magie wird in Drachengard von den meisten mit Hexerei gleichgesetzt. Quellen der Magie existieren sehr wenige und sie sind auch kaum zu spüren. Es gibt in den Sümpfen Fyttlandens angeblich einige Orte, welche diese Macht ausstrahlen, die dort ansässigen Hambarak praktizieren auch einen einfachen Schamanimus. Im Rest des Landes wird Magie entweder mit Furcht oder mit Verachtung begegnet. So oder so sorgte eine tapfer geführte Mistgabel schon zum Ende von so manchem Hexer. Oder der Scheiterhaufen. Hexerei, Blutmagie und Nekromantie, also die definitiv schädliche Anwendung von Magie, wird verfolgt und verurteilt. Dafür wurde die Kongregation gegen Heterodoxie mit weitreichenden Befugnissen ausgestattet und offiziell in das Ordnungswesen aufgenommen. Und die Anhänger und Mitglieder der KgH legen einen brennenden Eifer an den Tag.

Kongregation gegen Heterodoxie (KgH)

Die Kongregation gegen Heterodoxie, kurz KgH, ist seit Anfang 327 offiziell Teil des herzoglichen Ordnungswesens. Die Aufgaben der Kongregation beinhalten, im Rahmen der Lehre gegen Heterodoxie, unter anderem die Bekämpfung von: Hexerei, Nekromantie, Beschwörung und moralischer Verfall, welcher wiederum die Widerstandskraft und die Stärke des Herzogtums beeinträchtigt.


Die Kongregation hat das Recht, alle Verstöße gegen die Lehren sofort innerhalb eines Gerichtsprozesses zu untersuchen, zu verurteilen und zu bestrafen zu lassen.


Großherzogliche Feldarmee

Die Großherzogliche Feldarmee ist das stehende Herr, dem Großherzog direkt unterstellt. Von ihr sind die Lehenaufgebote der einzelnen Reichsterritorien und das See- und Handelsexpeditionskorps zu unterscheiden. Die Feldarmee übernimmt vor allem die konventionelle Kriegsführung, die Bewachung von großherzoglichen Besitzungen, den Schutz von Personen und weitere Sicherungsaufgaben im Land, die in den Bereich der Reichsverwaltung fallen.

Die Uniformfarben der Büttel, Soldaten und Gardisten sind schwarz & gelb.



See- und Handelsexpeditionskorps

Das See- und Handelsexpeditionskorps, kurz S.H.E.K., ist Marine und Handelsgesellschaft zugleich. Es ist eine Sonderform, da es sowohl vom Herzogtum als auch von verschiedenen Adels- und Patrizierfamilien finanziert wird. Das Korps ist schützt die Küsten und Seewege schützen und erschließt neue Handelsrouten, die Oberste See- und Handelskammer befindet sich in Neu-Kant.
Die Hierarchie ist flach und die Umgangsformen roh, was auch an der teils fragwürdigen Herkunft vieler Seesoldaten liegt. Auch so manche Adelige wurden schon in das Korps verbannt, um dem Land neu zu dienen.
Die Uniformfarben der Soldaten sind blau & weiß.

Otzländer

Die Otzländer sind die Bewohner des wilden Landes nördlich von Drachengard. Barbarische Stämme, die durch die Wälder und Berge ziehen, immer auf der Suche nach Kampf und Beute. Begleitet von Scharen der Sumpfbauern, die ihnen wie Ratten folgen. Regelmäßig überschreiten sie auf ihren Wanderungen die Grenze und fallen plündernd in das Großherzogtum ein. Vor 25 Jahren gelang es den vereinten Stämmen fast ganz Drachengard zu überrennen. Der Schrecken hält noch an, genauso wie die Furcht vor einem erneuten Sturm der Barbaren.

  • otz4
  • otz1
  • otz2
  • otz3


Dreinige Walpurga

Walpurga ist in ganz Drachengard bekannt. Sie ist die Schutzpatronin des Bodensatzes der Bevölkerung aber auch der zwielichtigen Gestalten. Bei ihr wird um Segen und Glück gebeten, vor allem für die alltäglichen und zwischenmenschliche Dinge. Dies schließt aber auch Diebestouren, Überfalle, Kaperfahrten und ähnliches mit ein. 


Zeitgleich mit Beltane wird feiert das zwielichtige Volk die Walpurga-Nacht, in der dem Wirken und den Wundern der Dreieinigen Walpurga gedacht wird. Die Feiern sind in vielen Teile des Landes verboten. Das rührt zum einen von der Ansicht der Obrigkeit, dass Walpurga keine Wunderheilerin sondern eine Hexe war, die unter anderem Blutmagie wirkte.


Zu den OT Infos


Kontakt zur Orga



Details zur Veranstaltung

OT & Location

Handlung & Rahmen

Anmeldung

Händler & Dienstleister